Freitag, 30. November 2007

Amazonia

Endlich! Mit dem riesengrossen Flieger fluechteten wir aus La Paz...

Dank Gewitterwolken ueber dem Amazonasbecken war die ganze Sache ziemlich turbulent.

Finally! With a big plane we fleed from La Paz...

Thanks to heavy strom clouds over the amazon baisin, the flight was bumpy.




Beim Abflug konnten wir einen tollen Blick ueber El Alto werfen - ein Stadtteil von La Paz.

Just after take off we had a wonderfull view over El Alto - a suburb of La Paz.




Nach einer Nacht zum anklimatisieren in Rurrenabaque gings los.


Das erste Abenteuer fuehrte uns in die Pampas. Lange Zeit verbrachten wir auf dem Boot. Von da aus konnten wir unglaublich viele Tiere beobachten:


After a night of aclimatising in Rurrenabaque we started.

The first adventure lead us in the pampas. Most the time we spent sitting in a boat. We observed a lot of anmials like:



irgend so ein Fischreiher...

hearows...


Bruellaffen (welche man vor allem Nachts in voller Lautstaerke hoeren konnte)

Howler monkeys (their noise at night is horrible)


Alligatoren (alle paar Meter einen...)

Alligators (every few meters one)


Schildkroeten (welche nach dem Passieren des Bootes aufgrund der Wellen immer von ihren Aesten ins Wasser fielen)


Turtels (they normaly fell in to the water because of the waves from the boat)


zwei Capybaras (dieses hier hat ganz schoen stillgehalten)

two Capybaras (this one held still for modeling)

Und mitten im Nirgendwo gibt's also auch eine Sunset-Bar mit echt kaltem Bier.

And in the middle of nowhere is a Sunset-Bar with cold beer.



Auf dem abendlichen Rueckweg in unsere Unterkunft sahen wir ziemlich viele reflektierende Alligatoren-Augen. Mit Blitz sieht man allerdings dann die Augen nicht mehr, dafuer ein Bisschen vom Rest.

On our way back to our lodge we saw a lot of red reflecting eyes form the alligators. With flash the eyes disapear and you can see a bit of its head.


Am zweiten Tag stand Anaconda-Suchen auf dem Programm. Wir liefen vier Stunden in bruetender Hitze durch eine schlammige, sumpfige Schilfebene. Alles was wir sahen waren diese Kuehe, einige Voegel und einen haufen Muecken... Tja...


On the second day we tried to find an ananconda. We walked for four hours under a burning sun throu swamp and reed areas. But everything we found where cows, a few birds and a lot of mosquitos..... Tja bad luck...


Dafuer begruesste uns dann dieser Alligator direkt vor der Lodge.

This Alligator welcomed us back at the lodge.



Am Nachmittag genossen wir ein erfrischendes Bad im braunen Fluss, zusammen mit Alligatoren, Piranhas und pinken Delfinen. Letztere verteidigten uns wacker gegen die lauernden Gefahren, sodass wir am Abend einen noch schoeneren Sonnenuntergang geniessen konnten.

In the afternoon we went swimming with the pink dolphins in a brown and muddy river. The dolphins were protecting us against all the dangers, so we enjoyed a nice sun set.


Am dritten und letzten Tag versuchten wir uns im Fischen. Hier ein Wels...

On the third day we went fishing. Here a Catfish...



... und da ein Piranha am Haken

...and here a Piranha on the hook.

... und spaeter auf dem Teller.

... and later for lunch.


Auf der zweiten Tour ging's dann in den Dschungel. Wir entschieden uns fuer eine Agentur, welche gleich einen eigenen Waldteil gekauft und unter Schutz gestellt hat. Die Besitzerin hat uns viele spannende und leider zum Teil auch traurige Geschichten erzaehlen koennen ueber die ganze Regenwald-Schutz-Problematik.

The second tour was to the jungel. We decided to go with a company that ownes a big piece of the jungle so they are able to do better conservation work. The owner told us a lot of fun, and a lot of sad stories about the big raniforest problematik.

Unterwegs konnten wir einige solche Behausungen von umherziehenden Indios sehen.

On the way to get there we saw smal huts from nomadic nativ people.


Bei einer indigenen Familie mit festem Wohnsitz kauften wir diese frischen Fruechte ein, bei einer anderen Familie zwei riesige Fische, welche es dann zum Nachtessen gab.

From one family wo bought fresh fruits and from others two big fish for dinner.


Diese Papaya-Baeume schuetzen sich mit riesigen Stacheln gegen Fruchtdiebe.

This Papayatrees protect their fruits against fruitthieves.



eine Kakaofrucht, leider noch unreif

a Cacaofruit, to bad it's not ready yet.


eine Riesenameise (Beruehrungen nicht zu empfehlen...)

a big ant (to not tuch!!)



Dies war das Aufenthalts- und Essgebaeude im Dschungel. Alles ohne Strom. Sehr friedlich.


This was the eating-, socialicingbuilding in the jungel. Everything without power. Realy peacefull.




Aras / Aras


beim abendlichen Spaziergang entdeckte Riesenschnecke

on our night walk we saw a big snail





Der Serere- oder Paradisvogel

The Serere- or Paradisebird




Unser Guide war der Hammer. Er erzaehlte uns extrem viel und staunte immer wieder selber ueber all die Wunder der Natur. Hier konnten wir frisches Wasser aus einem Lianenstueck trinken. Wie das schmeckt? Wie frisches kaltes Quellwasser!

Our guide was top. He explained a lot and he was astonished over all the secrets nature has to offer. Here we drunk fresh water from a piece of liane. How does it taste? Like fresh cold springwater!!


Riesenbaeume... / Big trees...



Ameisen als Lastentraeger

Ants are hard workers!!!


Spidermonkeys (wie bitte heissen die auf Deutsch?)


eine haerzig kleine Vogelspinne (Tarantula). Beruhigend zu wissen: In dieser Gegend ist ein Biss nicht toedlich. Nur sehr schmerzhaft...


A smal Tarantula. Good to know, that bit in these area is not deadly. Only a lot of pain...

Mit einem Tag Verspaetung (wenns zu fest regnet, kann das Flugzeug auf der Graspiste halt nicht so gut starten) verabschiedeten wir uns etwas wehmuetig vom heissen und feuchten Klima und der wunderbaren Natur.

With a day delay (when it's raining the plane can´t leave because of the grass rollway) we said goodbye to Rurre, the sticky humid climat and the wonderfull nature.


der Flughafen in Rurrenabaque...

The airport in Rurrenabaque...


der wiederum riesige Flieger...

..and our big plane...



... und schliesslich der letzte Blick zurueck auf dieses Paradies.

...finally a last glipse over paradise.

Donnerstag, 29. November 2007

La Paz

La Paz - die chaotische, laute, stinkige Hauptstadt Boliviens, haben wir fast etwas ZU gut kennengelernt...

La Paz - the caotic, loud, stinky capital city of Bolivia - we got to know a bit TO good....

Aber alles der Reihe nach. Hier einer der wenigen schoenen Plaetze mit dem Regierungsgebaeude im Hintergrund.

But everything in the right order. Here we got one of the few squares with the governement buildings in the background.

Die aelteste Gasse der Stadt namens Jaen. Hier besuchten wir ein Musikmuseum mit tausenden von Instrumenten aus Bolivien und der ganzen Welt.

The oldest street of the city named Jaen. Here we visited a music museum. tons of instruments mainly from Bolivia and around the world.


Goofy.... uebe fleissig weiter...!!

Goofy... keep trying....!!


La Paz ist die Stadt der Demonstrationen: waherend unserem Aufenthalt hier gab's fast jeden Tag eine oder sogar mehrere. Einmal streikte der oeffentliche Verkehr fuer einen Tag, was dazu fuehrte, dass praktisch keine Autos mehr auf der Strasse unterwegs waren. Angenehm, ohne die stinkenden Buessli auf der Strasse laufen zu duerfen! Dafuer sassen einige Touristen halt fuer einen Tag laenger hier fest...

La Paz is a city of demonstrations: during our stay there was one almost every day. One day public transport striked and so there was only a little traffic. It was really enjoyable without the stinky minibuses. But all the Touris had to spend one more day in the city...

Die Einheimischen hingegen wussten sich zu helfen: Wir sahen mehrere Lastwagen mit wahrscheinlich etwa 50 stehenden Passagieren auf der Ladeflaeche...

The locals they knew how to help them self: we saw trucks packed with up to 50 people standing on it.

Hier demonstrierten hauptsaechlich Indigenos fuer Arbeit.
Here mainly indios are demonstraiting for work.

In der Naehe von La Paz befindet sich die vermeintlich gefaehrlichste Strasse der Welt. Baer wagte sich aufs Mountainbike und fuhr in einem Tag auf 64 km von 4700 auf 1100 Meter ueber Meer.

Near La Paz is the world most dangerous Road. I sat on mountainbike to drive from 4700 m.o.s.l. to 1100 m.o.s.l. over 64km.

Die Strasse dort ist zum Teil nur 3,2 m breit und nach wie vor ist Gegenverkehr moeglich!! Ein Absturz ist meist toedlich, weils da neben der Strasse bis zu 600 Meter runter geht...

The Road is sometimes only 3.2m wide and there is still oncoming traffic possible. If you go over the cliff it is normaly your end. It drops up to 600 meters.

Durch den Bau einer alternativen, geteerten Route fahren nun aber fast nur noch die Mountainbike-Tourbusse dort rum, das macht die ganze Sache dann doch etwas sicherer.

With the construction of a new seald road there is allmost no traffic and it is really safe.

Da waren dann doch einige Spuren von Abstuerzen sichtbar...

On the way you see a lot of cars which went over the edge...

Mehr Bilder unter / More pics under

http://www.shutterfly.com/progal/album.jsp?aid=768a5498cf420726807d

Passwort / Password: photos

Baer hat die gefaehrliche Strasse bis zum 60. Kilometer gut ueberstanden. Dann kam allerdings ein Hund und biss ihn ins Bein. Nett. Die Folge war dann, dass wir fuer eine Woche an La Paz gebunden waren, da er jeden Tag eine Tollwut-Impfung kriegen musste. Zum Glueck waren wir in einem super Hostal, denn La Paz hatten wir ja eigentlich gesehen... Teuer war die ganze Geschichte auch nicht: hier bezahlt man gerade mal 15 Rappen pro Impfung...

I survived the dangerous road up to km 60 without trubles. But then a dog bit my leg. Because rabias is a big problem here i had to go and see a doctor the next day and he said, that i will get 7 antirabias shots over seven days. So we were tied on in La Paz. Luckely we were staying in a nice hostal then we had allready enough of La Paz.... For all the shots i had to pay one Boliviano each, which is about 15 cents.


Orangensaftverkaeufer auf der Strasse- lecker! Ein O-Saft kostet also ganze 30 Rappen... (Bolivien ist ECHT billig...)

Orangejuce seller on the street. 30 cents a glass. (Bolivia is cheap...)


Von einem Mirador aus haben wir dann die Stadt mal noch etwas besser gesehen: Die steht einfach wirklich mitten in den Bergen drinn! Faszinierend.

From lookout we had a good view over the city.



Das beruehmte San Pedro Gefaengnis durften wir leider nur von aussen betrachten. Die Insassen leben da wie in einer eigenen Stadt, und je nach Vermoegen kann man sich auch allerhand leisten da drin... Die Frauen und Kinder der Haeftlinge wohnen zum Teil auch gleich da.
This is the famous San Pedro prison. We only wached it from the outside. The prisoners are living like in their own city. It depends how much money you got, you have it better or worse in there. Women and kids waiting to bring food and other important things inside.

Schoen, nicht?

Nice work...

Einen Tag verbrachten wir ausserhalb von La Paz im Valle de la Luna. Hier kann man skurrile Gesteinsformationen betrachten.

One day we spent in the Valle de la Luna. Here are a lot of strange stones and mud formationes.

Zum Beispiel diesen Grossvater.

For example the Grandfather.

Und lauter solche Sandsteinsaeulen.
And many other sandstone pinicals.