Sonntag, 11. November 2007

Titicaca oder eben Titikaka


Am Titicacasee wagten wir uns wieder einmal auf touristische Wege... auf einem 2tages-Trip besuchten wir verschiedene Inseln.
On lake titikaka we went back on the tourist way.. on a 2 day trip we visited diffrend islands.

Der See heisst uebrigens Titikakasee, was so viel bedeutet wie Puma (Titi) und Stein (Kaka und eben nicht Caca...)
The lakes name is lake Titikaka witch means Puma (Titi) and Stone (kaka and not caca...)


Zuerst machten wir halt bei den Uros, den schwimmenden Inseln vor Puno.
First we visited the floating islands, the Uros just of Puno.

Hier wird alles aus Schilf gemacht: die Boote, die Haeuser und eben auch die Inseln selber!
Here everyting is build with reed, the boats, the houses and the islands itself.


Etwa alle 10 Jahre beginnen die jeweils ca. 10 bis 35 Bewohner einer Insel, eine neue herzustellen, damit dann nach etwa 5 weiteren Jahren ein Umzug stattfinden kann. Aus dem Wurzelwerk der Schilfbestaende werden Bloecke rausgeschnitten, diese miteinander verbunden und dann mit unzaehligen Schichten Schilf ueberdeckt. Die Inseln koennen (heute mit Motorbooten) auch verschoben werden!

Aproximatly every 10 years the peopel witch life on one island (10 to 35) starting to build a new floating island. So they can move to the new island after 5 more years. The base of the islands are the roots of the reed plants. They cut big blocks from the roots and then tie it together. After that the blocks get covered with many layers of reed. Today the island can get moved by motorboats.







Frueher haben sich die Leute hier wohl hauptsaechlich von Fisch ernaehrt, und, wie koennte es anders sein, von Schilf! Schmeckt ziemlich komisch...
Years ago the uros just eat fish and reed. Reed dosen't tast realy good...

Heute wird bei diesen Booten etwas nachgeholfen. Das Innere wird mit Petflaschen gefuellt. Tja...

Today these boats have modern help to float. They are filled with Pet bottles. Tja...




Nach etwa 3 Stunden Bootsfahrt (der See entspricht einem 5tel der Schweiz!) strandeten wir in Amantani. Auf dieser Insel durften wir bei einer Familie uebernachten. Zum Glueck sind wir nicht NOCH groesser...!!

After about 3 hours of boat riding (the lake has about 1/5th of Switzerland) we arrived in Amantani. On this island we slept with a local family. Lucky we aren't taller...


Die Frauen holten uns in der Tracht am Hafen ab.
The women where waiting in the harbor with their traditional costume.

... und wo Touris sind, wird auch verkauft. Da hats so etwas gelbes... genau! TOBLERONE!!

...and where touris are, there are women who sell somrthing. And yes, the yellow thing is .... Toblerone.



Vom hoechsten Huegel aus betrachteten wir einen kaaaaalten Sonnenuntergang. Aber schoen wars!

From the highest mountain of the island we had a cold but wonderfull sunset.



Am Abend wurde uns dann die Inselbekleidung angeboten und wir trafen uns zu einem Taenzchen mit den Einheimischen...

At night we got dressed in the traditional costume and we met for a dance.... with locals.

Frueh am naechsten Morgen ging die Familie fischen und brachte lauter solche kleine Fischchen zurueck, welche dann an der Sonne getrocknet werden. Der ganze Rasen war voll davon!!
Early the next morning the family went fishing and they brought a lot of smal fish back, which they dry in the sun.


Unsere Gastfamilie, Luz Marina (21) mit ihrem Sohn Widmer (3) und ihrer Nichte Ana (6).

Our host mum, Luz Marina (21) with her son Widmer (3) and niece Ana (6).


Am zweiten Tag gings dann noch auf die Isla Taquile. Wunderschoen, aber ziemlich touristisch...

The next day we went to Taquile. Wonderfull but touristy....


Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Bolivien. Diesmal war der Grenzuebergang sehr rasch und einfach erreichbar.

After that we left Peru for Bolivia. This time the boardercrossing was easy and fast to reach.



In Copacabana gibt es vor allem eines: eine riesige Kirche! Hier finden jeden Tag Autosegnungen statt.

In Copacabana is one thing important: the cathedral. Everyday there are Car blessings here.


Am See gibts sogar einen richtigen Strand mit schoenen Boetchen. Wenn nur das Wasser etwas waermer waere...!
On this side of the lake are real beaches with a lot of nice boats. If only the water isn't that cold...!

Von einem Huegel aus konnten wir wieder mal der Sonne beim Verschwinden zusehen...

Form the top of a mountain we saw the sun disapear one more time...



Am Tag darauf machten wir uns auf den Weg entlang dem See, zum aeussersten Punkt einer Halbinsel.

The next day we walked out to the top of the peninsula.



Als wir dort im Hafen ankamen, herrschte reges Treiben: 3 Lastwagen voller Zementsaecke, Wellbleche und Armierungseisen wurden auf die Schiffe verladen. Wir warteten und konnten dann mitfahren... das Ziel war die Isla del Sol.
When we arrived in the harbour we found a beehive. 3 big trucks with bags of cement, iron and a lot of other building material had to be unloaded on to boats. We went on one of the cargo boats to the Isla del Sol.



Vom Hafen aus fuehrte uns diese Inkatreppe nach oben ins Dorf...

From the small harbour we walked up an old Inkastair to get to the village...


...vorbei an diesem Inkabrunnen.

...passing an Inkafountain.


Irgendwo stellten wir dann unser Zelt auf...
Das abendliche Eukalyptusholz-Feuer mussten wir dann wegen Sturmwind sehr schnell loeschen.
Somewhere on the mountain rich we piched our tent an other time... and had a nice fire going. But the heavy winds where putting a fast end to it....



Die Isla del Sol ist laut einer Legende der Ort, an dem die ersten Inkas aus dem Wasser stiegen. Von hier aus bewegten sie sich anschliessend richtung Norden, deshalb konnten wir uns hier die letzten Inkaruinen ansehen:

After the legend: Isla del Sol is the birth place of the Inkas. Here came the first Inka and his wife out of the water and where going north. That is why we saw here the last Inkaruins.

ein Labyrinth

a labyrinth


ein heiliger Stein der Inkas
a sacred Inka rock

ein Altar, voller moderner Miniature-Gaben fuer die Goetter

an altar, overfilled with modern miniature offering for the gods.


Auf dem Rueckweg konnten wir den Frauen beim Waschen im leider sehr verschmutzten See zusehen.

On the way back to the main land we whatched women washing their clothes in the lake. Sad note fo the end: The lake is heavy contaminated.....

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

ayayay... das kann jetzt nicht mehr unkommentiert so stehen bleiben. wenn ich diese bilder am lago titikaka sehe, dann beginnt mein herzchen höher zu schlagen... in copacabana war ich ebenfalls auf dem calvario um den sonnenuntergang zu betrachten... hach... ich bin super gespannt, was ihr nun weiter in bolivien erleben werdet. salar de uyuni? la paz? vielleicht sogar cochabamba? regenwald? ich werde dran bleiben ;)

und zum schluss noch kurze pfadinews: wir kämpfen zur zeit grad gegen die gemeinde, will heissen, wir müssen schauen, dass sie uns das papiersammeln nicht wegnehmen und "professionalisieren" können... aber keine angst, unsere rückendeckung besteht eigentlich aus allen ausser aus dem gemeinderat selber ;)

adios, que les vaya superbien!
saludos de sandra henseler